Jeder 5. Österreicher leidet ständig unter starken Schmerzen. Das bedeutet nicht nur einen Verlust an Lebensqualität für die Betroffenen., sondern auch Gesundheitskosten im Ausmaß von jährlich zwischen 1,4 und 1,8 Milliarden Euro – eine gewaltige Summe, die mit entsprechenden Maßnahmen verringert werden könnte.

Die Allianz fordert daher für den chronischen Schmerz:

Anerkennung als eigenständige Krankheit

Der chronische Schmerz ist eine Krankheit, die, wie jede andere auch, möglichst schnell diagnostiziert und effektiv behandelt werden sollte.


Spezielle Schmerzzentren

Österreich hat ein einziges Schmerzzentrum, in dem chronische Krankheiten multidisziplinär abgeklärt und multimodal behandelt werden können.


Effektive Therapie

Mit einer multimodalen Schmerztherapie lässt sich der chronische Schmerz in den Griff bekommen und die Kosten für die Gesellschaft drastisch reduzieren.


Helfen Sie mit!

Unterstützen Sie die Forderungen der „Allianz Chronischer Schmerz Österreich“ mit Ihrer Unterschrift. Ein herzliches Danke schön!


AKTUELLES

  • Wie fühlt sich Rheuma an?

    Das wollte Marc Philipp Bammer, Lehrer an der Krankenpflegeschule Salzburg, den angehenden Pflegekräften vermitteln. Da an seiner Schule sehr viel Wert an einem achtungsvollen und einfühlsamen Umgang mit Betroffenen von unterschiedlichsten Krankheitsbildern gelegt wird, ersuchte er über die Website www.schmerz-allianz.at  um den Besuch einer einschlägigen Selbsthilfegruppe im Unterricht. Frau Gertraud Schaffer, Leiterin der Österrei

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    Schmerz ist mitentscheidend für die Mobilität von Altersheim-Bewohnern

    Eine neue Studie an der Salzburger Paracelsus Universität unter den betagten Bewohnern eines Altersheims hat ergeben, dass Schmerzzustände die Mobilität der Betagten stark beeinflussen. Von den Bewohnern mit einer ausgeprägten Einschränkung gaben 51,8 Prozent mittlere bis starke Schmerzen an, 22,2 Prozent hatten keine Belastungsschmerzen. Auch bei kognitiv beeinträchtigten Bewohnern zeigten sich mehr Mobilitätseinschränkungen in der Gruppe der Personen mit Schmerzverhalten bei Belastung,

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    Wenn eine herkömmliche medikamentöse und nicht-medikamentöse Schmerztherapie nicht den gewünschten Erfolg bringen, kann die Rückenmarkstimulation oder Spinal Cord Stimulation (SCS) zur Schmerzlinderung beitragen. Dabei werden dem Patienten dünne Elektroden in den Rückenmarkskanal gelegt und mit einem unter die Haut implantierten Minigenerator verbunden. In Betrieb genommen, sendet das etwa scheckkartengroße Gerät dann elektrische Impulse an die sensiblen Nerven im Inneren der Wirbelsäule.Weiterlesen

    Kampfansage an den postoperativen Schmerz

    Vier von zehn Patienten leiden nach einer Operation unter starken Schmerzen. Bei rund 120.000 Menschen jährlich  werden diese Schmerzen chronisch. Bei 12.000 Patienten sind diese chronifizierten Schmerzen so stark, dass sie mit massiven Beeinträchtigungen leben müssen.“ Diesen alarmierenden Befund präsentierte der Präsident der Österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG), Oberarzt Dr. Wolfgang Jaksch, am 18. Jänner 2017 bei einer Pressekonferenz zum Auftakt der 16. Österreichis

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    Die Österreichische Schmerzgesellschaft (ÖSG) hat im Rahmen der 16. Österreichischen Schmerzwochen eine neue Patienteninformationsbroschüre über die Behandlung von Schmerzen aller Art herausgebracht. Auf zwölf Seiten werden in leicht verständlichen Texten die generelle Funktion von Schmerz, die verschiedenen Schmerzarten und wie sie richtig gemessen werden, erklärt. Neben Wirkung und Nebenwirkungen der wichtigsten Medikamente wird auch nicht-medikamentösen Behandlungsoptionen

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    Neue Beratungstermine des Vereins ChronischKrank® Österreich

    Der Verein ChronischKrank Österreich berät gerne ehrenamtlich bei Ihren persönlichen Anliegen in den verschiedensten Tehmenbereichen wir Recht, Soziales, Pflege etc. Die nächsten kostenlosen Beratungstage für chronisch kranke, beeinträchtigte und sozial schwache Menschen & deren Angehörige finden am 27.1.2017 &  24.2.2017 an der Universität Wien und am 4.2.2017 an der Universität Linz statt. Überdies sind persönliche Beratungen jeden Dienstag in der Zentrale des Vereins später ist eine solche eingetroffen. Allerdings nicht von

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    Mit Musik gegen Schmerzen

    Schmerzen, die einmal chronisch sind, können in der Regel nicht mehr kuriert werden. Es ist aber wissenschaftlich erwiesen, dass eine bestimmte Art von Musik entspannen und so die Schmerzen lindern und damit die Lebensqualität verbessern kann. Zu dieser Erkenntnis kamen der Salzburger Univ.-Prof. Dr. Günther Bernatzky und Mag. Franz Wendtner, Gesundheitspsychologe und Psychotherapeut, im Rahmen wissenschaftlicher Schmerzforschung  und entwickelten daraufhin eine CD, die unter

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  • Verein "ChronischKrank Österreich" berät kostenlos

    Für chronisch kranke, beeinträchtigte und sozial schwache Menschen und deren Angehörige, die ein persönliches Anliegen zu Themenbereichen wie Recht, Soziales oder Pflege haben, hält der Verein „ChronischKrank Österreich“ kostenlose Beratungstage ab.

    1. November 2016 und 16.Dezember 2016 an der Universität Wien und am
    2. November 2016 an der Universität Linz.
    Zusätzlich sind persönliche

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    Antwort auf den Offenen Brief an Frau BM Dr. Oberhauser

    Wir müssen leider mitteilen, dass nach nunmehr 4 Monaten eine Stellungnahme der Bundesministerin zu ihrem Interview im KURIER trotz mehrmaliger Aufforderung bis heute ausgeblieben ist. Es ist für tausende, von der Schmerzallianz vertretenen Patient/innen, geradezu ein Hohn, wenn die Schließung von Schmerzambulanzen in Spitälern  für die Ministerin kein Problem darstellt und ihrer Meinung nach eine interdisziplinäre Schmerztherapie genauso gut im niedergelassenen Bereich stattfinden könne.Weiterlesen

ZITATE

  • „Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen“

    „Die Sicherstellung einer adäquaten Schmerztherapie ist ein grundlegendes Menschenrecht. In Österreich fehlen dazu die Strukturen. Es gibt zu wenige Schmerzeinrichtungen, die eine interdisziplinäre und multimodale Schmerzbehandlung anbieten. Eine adäquate, für jeden zugängliche Schmerzversorgung führt nicht zu einer Belastung des Gesundheitssystems. Wie Beispiele aus europäischen Ländern zeigen, können Kosten durch Reduktion von Arbeitsausfällen und Frühpensionen reduziert werden.“

 

  • Die „Allianz Chronischer Schmerz Österreich“ verdankt diese Website den Sponsoren:

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