Jeder 5. Österreicher leidet ständig unter starken Schmerzen. Das bedeutet nicht nur einen Verlust an Lebensqualität für die Betroffenen., sondern auch Gesundheitskosten im Ausmaß von jährlich zwischen 1,4 und 1,8 Milliarden Euro – eine gewaltige Summe, die mit entsprechenden Maßnahmen verringert werden könnte.

Die Allianz fordert daher für den chronischen Schmerz:

Anerkennung als eigenständige Krankheit

Der chronische Schmerz ist eine Krankheit, die, wie jede andere auch, möglichst schnell diagnostiziert und effektiv behandelt werden sollte.


Spezielle Schmerzzentren

Österreich hat ein einziges Schmerzzentrum, in dem chronische Krankheiten multidisziplinär abgeklärt und multimodal behandelt werden können.


Effektive Therapie

Mit einer multimodalen Schmerztherapie lässt sich der chronische Schmerz in den Griff bekommen und die Kosten für die Gesellschaft drastisch reduzieren.


Helfen Sie mit!

Unterstützen Sie die Forderungen der „Allianz Chronischer Schmerz Österreich“ mit Ihrer Unterschrift. Ein herzliches Danke schön!


AKTUELLES

  • Neue Therapie für Nervenschmerzen nach Gürtelrose

    Die von Viren verursachte Erkrankung Gürtelrose (Herpes Zoster) kann nicht nur in der Akutphase schmerzhaft sein. Einer von zehn Patienten klagt auch monatelang nach dem Abklingen der Infektion über starke Schmerzen, vermutlich aufgrund einer anhaltendenden Nervenschädigung. Eine Wiener Forschungsstudie hat jetzt ergeben, dass das hochpotente Opioid Remifentanil auf den Schmerzmechanismus der Post-Zoster-Neuralgie wirkt und damit die Schmerzleitung unterbricht. Bei einer Grupp

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    Gesundheitscercle im Rathaus ein großer Erfolg

    Im Rahmen der Vortragsreihe „Gesundheitscercle“ hatte die EURAG Österreich im Jänner ins Rathaus geladen. Jene, die dem Ruf folgten, wurden im gut gefüllten Wappensaal ausgiebig über die neuesten Erkenntnisse der Medizin zum chronischen Schmerz in Kenntnis gesetzt. Im Anschluss an die Vorträge konnten von den interessierten Zuhörerinnen noch Fragen an das Podium gerichtet werden, die Vortragenden nahmen sich auch hierfür  noch ausführlich Zeit und es konnte der ein oder andere wichtige Rats

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  • Starker chronischer Schmerz schmälert die Lebenserwartung

    Die jüngste aktuelle Studie aus Finnland belegt, dass Menschen, die an starken chronischen Schmerzen leiden, um etliche Jahre früher sterben. Für die Österreichische Schmerzgesellschaft (ÖSG) ist dies ein Grund mehr, die Versorgungssituation für die Schmerzpatienten in Österreich zu verbessern wie sie anlässlich der 17. Österreichischen Schmerzwochen fordert. Untersucht wurden die Mortalität und Todesursachen bei über 1.500 Patientinnen und Patienten, die unter schweren chroni

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    Vortrag "Rheuma und andere chronische Schmerzen"

    Im Rahmen der beliebten Vortragsreihe "Gesundheitscercle" im Wiener Rathaus laden wir Sie im Jänner 2018  zu einem Vortragsabend ein, bei dem es um das Thema "Chronische Schmerzen geht".  Wenn Schmerzen einmal chronisch sind, dann hilft zur Erhaltung der Lebensqualität oft nur noch ein gezieltes Schmerzmanagement, das sowohl physische als auch psychische Faktoren berücksichtigt. Wie das genau aussieht, darüber informieren FachexpertInnen, die auch Fragen aus dem Publikum beantworten: Weiterlesen

  • Patienten melden sich zu Wort beim „Bürgeranwalt“

    Obwohl längst feststeht, dass jede/r 5. Österreicher/in unter ständigen Schmerzen leidet, die nicht oder nur mangelhaft behandelt werden, hat die Gesundheitspolitik in unserem Land noch immer keine Lösung gefunden. Schmerzgeplagte warten nach wie vor monatelang auf Behandlungstermine, Schmerzambulanzen werden geschlossen, Therapien nur ansatzweise vergütet. Einer Schmerzpatientin ist es zu bunt geworden. Frau Ilona Aspek  war bereit,  diese Missstände publik zu machen. Gemeinsam mit der

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    Großer Fortschritt für Schmerzpatienten beim EU Treffen der Gesundheitsminister

    Beim letzten EU-Treffen im Juni unter dem Vorsitz der  Maltesischen Präsidentschaft haben die dort anwesenden Gesundheitsminister einstimmig beschlossen, dass Menschen mit chronischen Schmerzen der Zugang zu erfolgversprechenden Therapien nicht länger verwehrt werden dürfe.  Zu diesem Zweck sind die Mitgliedstaaten aufgerufen, den chronischen Schmerz als eigene Krankheit anzuerkennen, sowie eine Kooperation ihrer Gesundheitssysteme europaweit anzustreben. Diese Beschlüsse wurd

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ZITATE

  • „Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen“

    Die Österreichische Patientencharter sieht vor, dass Diagnostik, Behandlung und Pflege entsprechend dem jeweiligen Stand der Wissenschaften bzw. nach anerkannten Methoden zu erfolgen haben. Seit Jahren aber fehlt es an den entsprechenden personellen, edukativen und  strukturellen Voraussetzungen, um diese geforderte bestmögliche Schmerztherapie anbieten zu können.

 

  • Die „Allianz Chronischer Schmerz Österreich“ verdankt diese Website den Sponsoren:

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