Jeder 5. Österreicher leidet ständig unter starken Schmerzen. Das bedeutet nicht nur einen Verlust an Lebensqualität für die Betroffenen., sondern auch Gesundheitskosten im Ausmaß von jährlich zwischen 1,4 und 1,8 Milliarden Euro – eine gewaltige Summe, die mit entsprechenden Maßnahmen verringert werden könnte.

Die Allianz fordert daher für den chronischen Schmerz:

Anerkennung als eigenständige Krankheit

Der chronische Schmerz ist eine Krankheit, die, wie jede andere auch, möglichst schnell diagnostiziert und effektiv behandelt werden sollte.


Spezielle Schmerzzentren

Österreich hat ein einziges Schmerzzentrum, in dem chronische Krankheiten multidisziplinär abgeklärt und multimodal behandelt werden können.


Effektive Therapie

Mit einer multimodalen Schmerztherapie lässt sich der chronische Schmerz in den Griff bekommen und die Kosten für die Gesellschaft drastisch reduzieren.


Helfen Sie mit!

Unterstützen Sie die Forderungen der „Allianz Chronischer Schmerz Österreich“ mit Ihrer Unterschrift. Ein herzliches Danke schön!


AKTUELLES

  • Mit Musik gegen Schmerzen

    Schmerzen, die einmal chronisch sind, können in der Regel nicht mehr kuriert werden. Es ist aber wissenschaftlich erwiesen, dass eine bestimmte Art von Musik entspannen und so die Schmerzen lindern und damit die Lebensqualität verbessern kann. Zu dieser Erkenntnis kamen der Salzburger Univ.-Prof. Dr. Günther Bernatzky und Mag. Franz Wendtner, Gesundheitspsychologe und Psychotherapeut, im Rahmen wissenschaftlicher Schmerzforschung  und entwickelten daraufhin eine CD, die unter

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    Verein "ChronischKrank Österreich" berät kostenlos

    Für chronisch kranke, beeinträchtigte und sozial schwache Menschen und deren Angehörige, die ein persönliches Anliegen zu Themenbereichen wie Recht, Soziales oder Pflege haben, hält der Verein „ChronischKrank Österreich“ kostenlose Beratungstage ab.

    1. November 2016 und 16.Dezember 2016 an der Universität Wien und am
    2. November 2016 an der Universität Linz.
    Zusätzlich sind persönliche

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  • Antwort auf den Offenen Brief an Frau BM Dr. Oberhauser

    Wir müssen leider mitteilen, dass nach nunmehr 4 Monaten eine Stellungnahme der Bundesministerin zu ihrem Interview im KURIER trotz mehrmaliger Aufforderung bis heute ausgeblieben ist. Es ist für tausende, von der Schmerzallianz vertretenen Patient/innen, geradezu ein Hohn, wenn die Schließung von Schmerzambulanzen in Spitälern  für die Ministerin kein Problem darstellt und ihrer Meinung nach eine interdisziplinäre Schmerztherapie genauso gut im niedergelassenen Bereich stattfinden könne.Weiterlesen

    Offener Brief an die Gesundheitsministerin

    Am 7. Juni 2016 erging folgender Brief an BM Dr. Sabine Oberhauser: Sehr geehrte Frau Bundesministerin Dr. Oberhauser, mit großer Verwunderung haben wir – die Österreichische Schmerzgesellschaft und VertreterInnen der Patientenorganisation „Allianz Chronischer Schmerz“ Ihr Interview am Freitag im Kurier gelesen.  Sie haben sich darin zur Situation der Schmerztherapie in Österreich geäußert, offensichtlich sehen Sie die Schließung von Schmerzambulanzen in den Spitälern

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  • Schmerzen - verstehen und verlernen

    Schmerzen bilden sich im Gehirn ab und lösen dort körperliche Reaktionen aus. Bei chronischen Schmerzen vernetzen sich die Impulse zu einem Schmerzgedächtnis. Medikamente können nicht immer helfen und führen zu beträchtlichen Nebenwirkungen. Moderne Schmerztherapien setzen darum auf das Verständnis. Denn wissenschaftliche Studien belegen, dass Patienten ihren Schmerz positiv beeinflussen können, wenn sie die dahinter liegenden Prozesse verstehen. An chronischen Schmerzen Leide

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    Macht Cannabis süchtig?

    Die letzte Tagung der Österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG) widmete 3 Stunden dem Thema „Cannabis und Cannabinoide“ , der synthetichen Nachahmung der Cannabis-Pflanze. Dabei stand fest und ist auch von einer italienische Studie belegt, dass das Cannabinoid Dronabinol auch beim neuropatischen chronischen Schmerz eingesetzt werden kann. „Damit könnte ein weiterer Hinweis erbracht sein“, so Prim. Univ.-Prof. Dr. Rudolf Likar Generalsekretär der ÖSG und Leiter der Abteilung für Anästhesie

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  • SIP 2016 – Neuer Anlauf zum Umgang mit chronischen Schmerzen

    Beim alljährlich stattfindenden SIP Symposium bei dem hunderte Wissenschafter und Vertreter von wissenschaftlichen, sowie Patientenorganisationen die Öffentlichkeit und die Europäische Kommission für den Umgang mit chronischen Schmerzen sensibilisieren möchten, nahmen erstmals 20 Europa-Delegierte aus den Bereichen Gesundheit und Beschäftigung an den Workshops und Plenarsitzungen teil. Unter ihnen auch der österreichische Europe-Abgeordnete Heinz K. Becker. Das am 23. Und 24.

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    Akuter Schmerz

    Schmerzen nach Operationen werden häufig unterschätzt Schmerzen haben eine für den Körper wichtige und gegebenenfalls überlebensnotwendige Warnfunktion. Akuter Schmerz begleitet Verletzungen und Krankheitsprozesse und ist zeitlich begrenzt. Im Gegensatz zum chronischen Schmerz kann beim akuten Schmerz in der Regel eine physiologische Schmerzursache benannt werden. Diese Schutzfunktion gilt bei Schmerzen, die durch kontrollierte klinische Situationen – wie z.B. Operationen – he

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  • Neue Patientenbroschüre "Schnell fit nach der Operation"

    Es hat sich noch nicht überall herumgesprochen: Schmerzen, die länger andauern, können chronisch werden und sind dann in der Regel kaum mehr wegzubekommen. Es lohnt daher, sich mit starken Schmerzen nach einer Operation nicht abzufinden, sondern selbst dazu beizutragen, dass man nach einem chirurgischen Eingriff möglichst rasch wieder schmerzfrei ist. Was man normalerweise nicht annimmt: Schmerzen sind bei kleineren Operationen, wie Entfernung der Mandeln, der Gallenblase oder

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    24. Jahrestagung der Österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG) in Velden

    Wie schon in den Vorjahren werden auch heuer wieder vom 19. Bis 23. Mai werden Wissenschafter und Schmerzmediziner zusammenkommen, um gemeinsam neue Aspekte der Schmerzmedizin unter die Lupe zu nehmen.  Tagungspräsident Prof. Dr. Rudolf Likar hat ein Programm zusammengestellt, das neuerdings den sozioökonomischen Aspekt in der Schmerzbehandlung in den Mittelpunkt stellt und aufzeigt, wie eine patientengerechte Therapie ermöglicht werden kann. Neben Vorträgen zu den Themen „Sexual

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ZITATE

  • „Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen“

    „Die Sicherstellung einer adäquaten Schmerztherapie ist ein grundlegendes Menschenrecht. In Österreich fehlen dazu die Strukturen. Es gibt zu wenige Schmerzeinrichtungen, die eine interdisziplinäre und multimodale Schmerzbehandlung anbieten. Eine adäquate, für jeden zugängliche Schmerzversorgung führt nicht zu einer Belastung des Gesundheitssystems. Wie Beispiele aus europäischen Ländern zeigen, können Kosten durch Reduktion von Arbeitsausfällen und Frühpensionen reduziert werden.“

 

  • Die „Allianz Chronischer Schmerz Österreich“ verdankt diese Website den Sponsoren:

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