Jeder 5. Österreicher leidet ständig unter starken Schmerzen. Das bedeutet nicht nur einen Verlust an Lebensqualität für die Betroffenen., sondern auch Gesundheitskosten im Ausmaß von jährlich zwischen 1,4 und 1,8 Milliarden Euro – eine gewaltige Summe, die mit entsprechenden Maßnahmen verringert werden könnte.

Die Allianz fordert daher für den chronischen Schmerz:

Anerkennung als eigenständige Krankheit

Der chronische Schmerz ist eine Krankheit, die, wie jede andere auch, möglichst schnell diagnostiziert und effektiv behandelt werden sollte.


Spezielle Schmerzzentren

Österreich hat ein einziges Schmerzzentrum, in dem chronische Krankheiten multidisziplinär abgeklärt und multimodal behandelt werden können.


Effektive Therapie

Mit einer multimodalen Schmerztherapie lässt sich der chronische Schmerz in den Griff bekommen und die Kosten für die Gesellschaft drastisch reduzieren.


Helfen Sie mit!

Unterstützen Sie die Forderungen der „Allianz Chronischer Schmerz Österreich“ mit Ihrer Unterschrift. Ein herzliches Danke schön!


AKTUELLES

  • Patienten melden sich zu Wort beim „Bürgeranwalt“

    Obwohl längst feststeht, dass jede/r 5. Österreicher/in unter ständigen Schmerzen leidet, die nicht oder nur mangelhaft behandelt werden, hat die Gesundheitspolitik in unserem Land noch immer keine Lösung gefunden. Schmerzgeplagte warten nach wie vor monatelang auf Behandlungstermine, Schmerzambulanzen werden geschlossen, Therapien nur ansatzweise vergütet. Einer Schmerzpatientin ist es zu bunt geworden. Frau Ilona Aspek  war bereit,  diese Missstände publik zu machen. Gemeinsam mit der

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    Großer Fortschritt für Schmerzpatienten beim EU Treffen der Gesundheitsminister

    Beim letzten EU-Treffen im Juni unter dem Vorsitz der  Maltesischen Präsidentschaft haben die dort anwesenden Gesundheitsminister einstimmig beschlossen, dass Menschen mit chronischen Schmerzen der Zugang zu erfolgversprechenden Therapien nicht länger verwehrt werden dürfe.  Zu diesem Zweck sind die Mitgliedstaaten aufgerufen, den chronischen Schmerz als eigene Krankheit anzuerkennen, sowie eine Kooperation ihrer Gesundheitssysteme europaweit anzustreben. Diese Beschlüsse wurd

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  • Wie lebt man mit Fibromyalgie?

    Für Unbeteiligte ist es schwer feststellbar, was es heißt, mit Fibromyalgie leben zu müssen. Wie man sich diese Krankheit vorstellen und damit leben kann, erklärt Karl Dieber, Gründer der Selbsthilfegruppe Fibromyalgie, in einem  Video auf youtube: https://www.youtube.com/watch?v=hRwrquFx9Xs . Dieber leitet die Selbsthilfegruppe Fibromyalgie in Graz, die sich jeden ersten Dienstag im Monat von 17 bis 19 Uhr trifft, um s

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    25. Wissenschaftliche Tagung der ÖSG mit hohen Erwartungen

    Obwohl Experten seit Jahren warnen, fehlt es in Österreich an einer flächendeckenden Versorgung für chronische Schmerzpatient/innen. Die Folge: bei 340.000 Patientinnen und Patienten haben sich chronische Schmerzen verselbstständigt und zu einer eigenständigen Schmerzkrankheit entwickelt. Die Österreichische Schmerzgesellschaft (ÖSG) legte bei ihrer eben zu Ende gegangenen Tagung ein detailliertes Konzept für eine flächendeckende und abgestufte Schmerzversorgung vor, das als e

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  • Neues KURIER-Gesundheitsmagazin „SCHMERZ“ ab sofort erhältlich

    Schmerzen begleiten uns durchs Leben: Egal, ob Kopf- oder Zahnschmerz, Rückenschmerzen oder chronisch auftretende Schmerzen bei rheumatischen Erkrankungen, die Linderung von Schmerz ist vielleicht die älteste Aufgabe von Heilkundigen und Medizinern. Es stehen heute viele neue physikalische und medikamentöse Therapien zur Verfügung, welche vor allem Patienten, die unter chronischen Schmerzen leiden, das Leben erleichtern können. Das betrifft vor allem Migräne oder rheumatische

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    Rückenmarkstimulation gegen chronische Schmerzen

    Wenn Medikamente oder andere Behandlungsansätze keine Wirkung mehr zeigen ist die Rückenmarkstimulation (SCS) eine minimal invasive Therapiemöglichkeit. Dabei wird ein batteriebetriebener "implantierbarer Impulsgenerator" (IPG) unter die Haut appliziert, für gewöhnlich am Bauch, oberhalb des Gesäßes oder unter dem Schlüsselbein. Davon gehen eine oder mehrere Elektroden aus, die die Nervenfasern im Rückenmark stimulieren, was zu einer Schmerzlinderung führen kann. Die elektrischen Impulse üb

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ZITATE

  • „Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen“

    Die Österreichische Patientencharter sieht vor, dass Diagnostik, Behandlung und Pflege entsprechend dem jeweiligen Stand der Wissenschaften bzw. nach anerkannten Methoden zu erfolgen haben. Seit Jahren aber fehlt es an den entsprechenden personellen, edukativen und  strukturellen Voraussetzungen, um diese geforderte bestmögliche Schmerztherapie anbieten zu können.

 

  • Die „Allianz Chronischer Schmerz Österreich“ verdankt diese Website den Sponsoren:

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