Schmerzpatient/innen erklären sich solidarisch mit den Forderungen der AKH-Ärzte

Nicht jeder Anästhesist ist ausgebildeter Schmerzmediziner. Dennoch wurde der Journal-Nachtdienst, der Schmerzpatient/innen auf der orthopädischen Universitätsklinik, auf der Onkologie, auf den Internen Abteilungen und den anderen Kliniken Linderung brachte, über Nacht abgeschafft. In Hinkunft soll, so der Leiter des AKH Schmerzzentrums, Univ. Prof. Dr. Hans Georg Kress, ein einziger Oberarzt für die akute Versorgung der 2.200 Betten zuständig sein.

Trotz widriger Witterung haben sich deshalb am 21. Jänner 2014 hunderte AKH-Ärzte der Wiener Universitätskliniken vor dem Eingang zum Rektorats-Gebäudekomplex versammelt, um eine Rücknahme der schon erfolgten Nacht-Journaldienststreichungen an der Medizinischen Universität Wien/AKH zu verlangen.

Anders als noch vor einem Jahr hat die Aktion diesmal neben der Wiener Ärztekammer und der Kurie der angestellten Ärzte auch die Volksanwaltschaft alarmiert, die eine sofortige Einrichtung des Journaldienstes für Patienten mit unerträglichen Schmerzen forderte.

„Es kann doch nicht sein, dass gerade beim Schmerz der Rotstift angesetzt wird“, so Susanne Fiala für die „Allianz Chronischer Schmerz Österreich“: „Patienten mit starken und stärksten Schmerzen eine adäquate Therapie wissentlich vorzuenthalten, finde ich nicht nur menschenverachtend sondern auch gesetzwidrig“.

Es ist zu hoffen, dass das mediale Echo und die von der Volksanwälten angekündigte Missstandsprüfung unter Einbindung des Spitalserhalters, der Stadt Wien und der medizinischen Universität zu einer Rücknahme der ohne Angabe von Gründen erfolgten Streichung der Schmerzbekämpfung durch Spezialisten im Akutbereich führen.

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