Politik zeigt taube Ohren

Seit mindestens  zehn Jahren beklagt die Österreichische Schmerzgesellschaft (ÖSG) zum Auftakt ihrer alljährlichen Schmerzwochen, dass Schmerzpatient/innen in Österreich massiv unterversorgt sind. Es mangle an spezialisierten Versorgungsstrukturen, insbesondere fehle es an multimodalen Zentren, in denen Patient/innen von Teams aus Ärzten, Psychotherapeuten, und Physiotherapeuten nach individuellen Bedürfnissen betreut werden. Nur so könne den 1,5 Millionen Menschen, die an  chronischen Schmerzen  leiden, geholfen werden.

ÖSG-Präsidentin Dr. Gabriele Grögl-Aringer: „Unser dringendster Appell an die Verantwortlichen auf Bundes- und Länderebene lautet, den unzähligen Schmerzpatienten in Österreich mehr Aufmerksamkeit zu schenken und deren Versorgung den internationalen Standards entsprechend zu verbessern“. Allein es fehlt nach zehn Jahren der Glaube, dass unsere Gesundheitspolitiker am gegenwärtigen Zustand etwas ändern möchten. Schmerzambulanzen werden reihenweise geschlossen, nur wenige Ärzte haben einen Kassenvertrag, Wahlarzthonorare können sich viele Patienten aber nicht leisten.

Es fällt auf, dass sich die zuständigen Regierungsverantwortlichen  trotz der Appelle der Mediziner permanent taub stellen und nur die Wiener NEOS die Forderungen der ÖSG unterstützen. NEOS Wien Gesundheitssprecher Stefan Gara fordert immer wieder den Ausbau der  Schmerzambulanzen und Schmerzzentren in Wien, eine Erweiterung des Ausbildungsangebotes und die Stärkung der akuten Schmerzbehandlung in der Primärversorgung. Bis jetzt ist er der einzige Rufer in der Wüste.

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