Neuer ÖSG Präsident setzt sich für die Einrichtung von Schmerzzentren ein

Für OA Dr. Wolfang Jaksch, der kürzlich zum Präsidenten der Österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG) gewählt wurde, zählt die Sicherstellung einer adäquaten Schmerztherapie zu einem grundlegenden Menschenrecht. Der Anästhesist aus dem Wiener Wilhelminenspital vermisst jedoch in Österreich dazu die Strukturen, die eine interdisziplinär und multimodal geführte Schmerztherapie gewährleisten. Auch werden viele innovative und vor allem deutlich besser verträgliche Schmerzmedikamente von den Kassen nicht erstattet.
Als oberstes Ziel möchte der neue Präsident der ÖSG alle an der Schmerzforschung Beteiligten vereinen und die Voraussetzungen für die Forschung verbessern. Hohe Priorität sollte die Umsetzung und Förderung einer strukturierten Schmerzversorgung sowie die Aus-, Fort- und Weiterbildung in Österreich haben. Kein Arzt, weder Allgemeinmediziner noch Facharzt, sei von der Verpflichtung entbunden, sich um Schmerzpatienten zu kümmern. „Dennoch brauchen wir spezialisierte Zentren“, so Jaksch, „denn nur das Engagement einzelner Ärztinnen und Ärzte reicht nicht mehr aus, bestehende Schmerzambulanzen zu erhalten, bzw. auf internationalen Standard auszubauen“. Es brauche eine Bündelung der Kräfte aller, die um das Wohl von Schmerzpatienten bemüht sind, um den Prozess der Optimierung der Schmerztherapie voranzutreiben.
Portrait Jaksch (2)
OA Dr. Wolfgang Jaksch

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