Neue Therapie für Nervenschmerzen nach Gürtelrose

Die von Viren verursachte Erkrankung Gürtelrose (Herpes Zoster) kann nicht nur in der Akutphase schmerzhaft sein. Einer von zehn Patienten klagt auch monatelang nach dem Abklingen der Infektion über starke Schmerzen, vermutlich aufgrund einer anhaltendenden Nervenschädigung. Eine Wiener Forschungsstudie hat jetzt ergeben, dass das hochpotente Opioid Remifentanil auf den Schmerzmechanismus der Post-Zoster-Neuralgie wirkt und damit die Schmerzleitung unterbricht.

Bei einer Gruppe von Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen, die  mit einer einzigen einstündigen hoch dosierten Remifentanil-Infusion behandelt wurden, konnte schon sieben Tage nach der Behandlung eine Reduktion der Schmerzintensität festgestellt werden. Bei elf von 20 Patienten bewirkte die  Behandlung eine Schmerzreduktion von 30 oder mehr Prozent. Die durchschnittliche relative Reduktion vom Ausgangswert bei jenen, die auf Remifentanil ansprachen, lag bei 61 Prozent. „Die vorläufigen Endergebnisse sind sehr vielversprechend“ erklärte Univ.-Prof. Dr. Jürgen Sandkühler (MedUni Wien) anlässlich der Schmerzwochen der Österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG): „Wenn es uns gelingt, den Schmerzmechanismus günstig zu beeinflussen könnten Neuralgien künftig wirksam und schnell bekämpft werden“.

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