Neue Schmerzplattform

Die ärztlichen Fachgruppen, die Vertretungen der Pflege, der Physiotherapie und der Psy-Disziplinen haben sich kürzlich zur „Schmerzplattform Österreich“ zusammengeschlossen. Erklärtes Ziel ist es, die Errichtung von multiprofessionellen und integrativen Versorgungsformen für Schmerzpatient/innen auf allen Versorgungsebenen in der Gesundheitsreform festzuschreiben.

Patient/innen haben ein Recht auf eine frühestmögliche Behandlung, Zugang zu den bestmöglichen Therapien, sowie auf ein Leben mit geringstmöglichen Schmerzen und bestmöglicher Gesundheit.

Eine Steigerung des Behandlungsergebnisses durch ein flächendeckendes, individualisiertes, multiprofessionelles Management entsprechend internationaler Standards, sowohl im niedergelassenen als auch im Versorgungsbereich der Krankenkassen, in Kombination mit Präventivmaßnahmen, würde eine Reduktion an Medikamentenverbrauch, CT-/MR-Untersuchungen, Krankenstands-Tagen, sowie an schmerztherapie-bedingten Nebenwirkungen, damit eine nachhaltige Dämpfung der Ausgabensteigerungen bewirken. Diesen Vorschlägen hat sich auch die „Allianz Chronischer Schmerz Österreich“ als erste und einzige Patienten-Organisation angeschlossen.

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