Nervenschmerz durch Gürtelrose: Man kann sich schützen!

Gürtelrose ist eine meist schmerzhafte Erkrankung, die mit schweren Komplikationen einhergehen kann. Die häufigste Komplikation ist die Post-Zoster-Neuralgie, ein Nervenschmerz, der aus Nervenschädigungen resultiert und bis zu 30% der Patient*innen  betreffen kann. Eine Informationskampagne mit der Botschaft: „Impfen schützt!“ soll nun das Bewusstsein gegenüber Gürtelrose und den möglichen Komplikationen schärfen.

Auf www.gürtelrose-info.at finden Interessierte grundlegende Fakten sowie Berichte von Betroffenen über die schmerzhafte Gürtelrose. Als „diffuses Brennen und Stechen, das einem den Schlaf und die Nerven raubt“, beschreiben es die Befragten. Ein Betroffener vergleicht es mit dem Gefühl einer Lötlampe, die die Haut verbrennt. Auch von Radio- und TV-Moderatorin Martina Rupp stammt einer dieser Berichte. Sie engagiert sich aufgrund ihrer eigenen Krankheitsgeschichte für die Kampagne: „Gürtelrose ist eine furchtbare Krankheit – so viele bekommen sie, und so wenige wissen darüber Bescheid. Das will ich ändern“. Tatsächlich ist das Wissen über Gürtelrose hierzulande oftmals lückenhaft – und das, obwohl >99 % der über 50-Jährigen das Virus, das Gürtelrose auslöst, bereits in sich tragen und jede/r Dritte im Laufe des Lebens an Gürtelrose erkrankt.

Eine Impfung gegen Gürtelrose kann eine Erkrankung und somit auch mögliche Komplikationen, wie die Post-Zoster-Neuralgie verhindern. Der österreichische Impfplan empfiehlt daher generell für Erwachsene ab 50 Jahren eine Impfung gegen Gürtelrose. Für bestimmte Personengruppen mit besonders hohem Erkrankungsrisiko wird die Impfung – nach individueller ärztlicher Abwägung – auch unter 50 Jahren empfohlen.

 

NP-AT-HZX-WCNT-210007, 10/2021