EFIC Kongress in Wien ist dem Chronischen Schmerz gewidmet

Rund 4.000 Delegierte werden beim Kongress der Europäischen Schmerzföderation EFIC vom 2. bis 5. September in Wien mit den neuesten Erkenntnissen in der Schmerzforschung konfrontiert. Österreich spielt da immerhin, wie der Vertreter der Österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG) in der EFIC, Univ. Prof. Dr. Rudolf Likar, stolz anmerkt “in der Top-Liga” mit.

Mit der Umsetzung hapert es freilich in unserem Land. Denn anstatt Menschen mit chronischen Schmerzen zu den Segnungen der Forschung zu verhelfen, ist genau das Gegenteil der Fall. Die meisten der innovativen und besser verträglichen Medikamente sind, wie der ÖSG-Präsident OA Dr. Wolfgang Jaksch auf der Pressekonferenz ausführte, chefarztpflichtig bzw. müssen privat bezahlt werden. Auch bei der Versorgung der rund 1,5 Millionen Schmerzpatient/innen spitzen sich angesichts des finanziellen Drucks im Gesundheitssystem die Probleme zu: 9 Schmerzambulanzen wurden in den letzten Jahren geschlossen. Von den übrig Gebliebenen sind die meisten nur 8 Stunden in der Woche offen, was unweigerlich zu „inakzeptablen“ Wartezeiten führt. Einziger Hoffnungsschimmer: die Einigung aller im Parlament vertretenen Parteien, wonach, wie im benachbarten Ausland, Bundesqualitätsstandards zur Verbesserung der Versorgung von Schmerzpatienten ausgearbeitet werden sollten. Der bereits zugesagte Auftrag des Gesundheitsministeriums an die Gesundheit Österreich GmbH zur Erarbeitung der Grundlagen steht derzeit noch aus.

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