Interdisziplinärer Schmerzdialog in der Meduni Wien

Es kann nicht oft genug gesagt werden: in Österreich hapert es an der Versorgung der 1,8 Millionen Schmerzpatienten. Die zum Dialog geladenen hochrangigen Vertreter/innen der wichtigsten Proponenten des Gesundheitswesens  forderten deshalb einmal mehr flächendeckende, abgestufte schmerzmedizinische Versorgungseinrichtungen, die Verankerung der Schmerzmedizin im Studium, sowie eine entsprechende Honorierung von schmerzmedizinischen Leistungen.

Ermöglicht hatte diesen Diskurs dankenswerterweise die Pharmafirma Sanofi, die in den Monaten vor der Schlussveranstaltung Schmerzmediziner, Gesundheitspolitiker und Patientenvertreter zu Workshops geladen hatte, in denen der Bedarf erhoben und Verbesserungsvorschläge erarbeitet wurden.

Der Wiener Gesundheitssprecher der NEOS, Stefan Gara, kündigte im Anschluss an die Podiumsdiskussion an, einen parteiübergreifenden Antrag für eine multimodale und interdisziplinäre Schmerzversorgung in Wien im nächsten Gemeinderat einzubringen. Ein Vorhaben, dem sich der stellvertretende Vorsitzende des Gesundheitsausschusses der FPÖ Wien, Gemeinderat Günter Koderhold, sogleich anschloss. Nur eine, auf deren Beitrag alle gewartet hatten, war nicht erschienen: Gesundheitsministerin Hartinger-Klein ließ sich zu Beginn der Veranstaltung ohne Angabe von Gründen entschuldigen.

v.l.n.r.: Vertreterin der steirischen Patientenanwaltschaft, der Vizepräsident des Hauptverbands, Schaffenrath, Apothekerkammer-Präsidentin Edlmayr, Ärztekammerpräsident Szekeres, sowie Pflegepräsidentin Frohner.             Foto:  Stefanie Starz

 

 

Großes Fibromyalgie Treffen in der Wachau

Karin Gussmack und Ilona Reitbauer laden am  7. Juli 2018 zu einem großen Fibromyalgie Treffen in der Wachau ein. Betroffene und Angehörige sind sehr herzlich willkommen, um sich bei einem fröhlichen Beisammensein mit Speis und Trank kennenzulernen und auszutauschen. Auch für mitreisende Partnerinnen ist für Unterhaltung gesorgt!  Nachfolgend die Details:

7. Juli 2018  ab 12:00 Uhr

Schneider´s Gasthof zur Venus

A–3641 Willendorf in der Wachau, Nr. 36

Tel: +43 2712 20 20 20

Für TeilnehmerInnen, die in Willendorf übernachten möchten, gibt es im Gasthaus Schneider 6 Doppelzimmer, die individuell zu bestellen sind.  (Kennwort: „ Gruppentreffen Gussmack“ ). Falls mehr Zimmer gebraucht werden, wird sich Herr Schneider um weitere Zimmer in der Nähe kümmern. Gemeinsames Frühstück am nächsten Tag, falls erwünscht, findet ebenfalls im Gasthaus Schneider statt.

Der Preis für ein Doppelzimmer mit Frühstück € 74.– /Nacht und Zimmer. Einzelzimmer mit Frühstück € 44.– /Nacht und Zimmer.

Besondere Wünsche (Allergie, Hundemitnahme etc.) bitte direkt im Gasthof bekannt geben.

Die Anreise kann per Schiff bis Spitz/Donau (für Abholung ist gesorgt) bzw. mit dem eigenen PKW erfolgen.

Anmeldung und weitere Informationen bei Karin Gussmack unter:  0660 653 46 61

Karin Gussmack und Ilona Reitbauerfreuen sich schon sehr auf ein Wiedersehen und auf ein Kennenlernen der neuen Mitglieder!

Linzer Patienten-Information – ein voller Erfolg!

Die von der „Allianz Chronischer Schmerz“ im Ordensklinikum Linz abgehaltene Veranstaltung für Schmerzpatient/innen zeigte wieder einmal, wie groß der Bedarf an kompetenter Information ist. Aus einem Umkreis von 80 Kilometern waren an die 180 Ratsuchende angereist, um bei den Schmerzmedizinern am Podium Rat und Hilfe zu suchen.

Die Vortragenden, die zum Thema „Gehören Schmerzen zum Älterwerden?“ referierten, zählten freilich zu den Besten  ihres

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Vortrag: Gehören Schmerzen zum Älterwerden?

Wer meint, dass er schmerzende Gelenke und neuropathische Schmerzen in späteren Jahren hinnehmen muss, wird bei der nächsten Patientenveranstaltung am 24. Mai 2018 in Linz eines Besseren belehrt. Hochkarätige Vortragende referieren an diesem Tag über die neuesten Therapien zur Linderung der klassischen Altersschmerzen. Dazu wird ein neues Gerät vorgestellt, mit dem sich jeder in den eigenen vier Wänden behandeln kann. Details entnehmen Sie bitte der beiliegenden Einladung!

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Schmerzpatient Kolba setzt sich für Mitleidende ein

Wer glaubt, dass Dr. Peter Kolba nach seinem Abgang als Klubchef der  Liste Pilz in Untätigkeit versinkt, irrt. Der Immer-noch Nationalratsabgeordnete, der an einer chronischen Polyneuropathie leidet, möchte mit seinem Outing als Schmerzpatient erreichen, dass Cannabis in Österreich endlich,  so wie in Deutschland, als Schmerzmedizin verschrieben werden kann. Cannabis hat jedoch einen hohen Preis, der das Medikament

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18. Wiener Rheumatag

Bereits zum 18. Mal findet am 4. Mai 2018 (11 bis 17 Uhr) der Wiener Rheumatag unter dem Motto „Rheumatologie in Bewegung. Neues und Interessantes“ im Festsaal des Wiener Rathauses statt.  Zahlreiche Fachvorträge und Aussteller bieten Betroffenen, Angehörigen und Interessierten Rat & Hilfe sowie umfassende Information über Diagnose und Therapie bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises.

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Amerikaner nehmen Schmerzen stärker wahr als Europäer

Obwohl Patienten in den USA nach orthopädischen Operationen mehr Schmerzmittel erhielten als Patienten in Europa war ihr Wunsch nach mehr Schmerztherapie höher als bei einer Vergleichsgruppe aus 13 europäischen und außereuropäischen Ländern. Das berichtet eine Arbeitsgruppe des Universitätsklinikums Jena im British Journal of Anaesthesia.

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Frauen leiden nach Operationen öfter und stärker als Männer

Befragungen von über 1.600 Patient/innen haben ergeben, dass  30 Prozent der Frauen und 40 Prozent der Männer am ersten Tag nach einer Operation an starken Schmerzen leiden. Ohne optimale Versorgungsstrukturen in Spitälern besteht die Gefahr, dass die akuten Schmerzen nach der OP chronisch werden und so stark bleiben, dass sie die Betroffenen ein Leben lang massiv beeinträchtigen.

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Paracetamol: Sicherheit des Schmerzmittels bestätigt

Schmerz-Patient/innen können aufatmen: Entgegen der bisherigen Annahme, dass die Sicherheit des weit verbreiteten Schmerzmittels Paracetamol nicht gewährleistet sei, können Wiener Experten  jetzt das genaue Gegenteil bestätigen. Eine kritische Literaturanalyse ergab, dass das Medikament sogar von den als Risikogruppen angeführten Personen wie Schwangere, Alkohol-Abhängige, ältere Personen und Patienten mit gastrointestinalen und kardiovaskulären Beeinträchtigungen eingenommen werden kann.

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Neue Therapie für Nervenschmerzen nach Gürtelrose

Die von Viren verursachte Erkrankung Gürtelrose (Herpes Zoster) kann nicht nur in der Akutphase schmerzhaft sein. Einer von zehn Patienten klagt auch monatelang nach dem Abklingen der Infektion über starke Schmerzen, vermutlich aufgrund einer anhaltendenden Nervenschädigung. Eine Wiener Forschungsstudie hat jetzt ergeben, dass das hochpotente Opioid Remifentanil auf den Schmerzmechanismus der Post-Zoster-Neuralgie wirkt und damit die Schmerzleitung unterbricht.

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